Rundreise Java und Bali, Reiseberichte
Rundreise durch Java und Bali, Reiseberichte, Bilder, Informationen und Reisetipps
Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Jakarta


Jakarta ist meist Ausgangspunkt einer Rundreise durch Java und eine besondere Region Indonesiens. Die Stadt Jakarta genießt den Status einer Provinz.
Der Großraum umfasst die gigantische Fläche von von 637,44 km ². Diese größte Metropole in Süsostasien liegt an der nördlichen Küste von West-Java und ist es das Zentrum der Regierung, des Handels sowie der Industrie des Landes.
Man schätzt, dass im Großraum Jakarta mit seinen Trabantenstädten ungefähr 25 Million Menschen leben.

Beginn einer Rundreise durch Java ist die Hauptstadt Jakarta

Das größte Problem der indonesischen Metropole Jakarta ist ein für Mitteleuropäer nicht zu überschauendes Verkehrschaos
(30 Kilometer lange Staus sind zu Stoßzeiten keine Seltenheit) und eine dramatische Überbevölkerung.
Allein der Transfer vom ca. 30 Km entfenrten Flughafen Sukarno-Hatta in die Innenstadt ist unüberschaubar.
Stoßstange an Stoßstange quälen sich die Autos und Lastwagen in die City. Dazwischen anscheinend
Millionen von Mopedfahrern, die jede sich bietende Lücke nutzen um ein paar Meter weiterzukommen.
Die Altstadt von Jakarta (Kota Tua Jakarta) liegt an Mündung des Flusses Ciliwung und ist ein Erbe der holländischen Kolonialzeit aus dem 17. Jahrhundert. Hier befindet sich die Holländische Brücke auch Diamond Bridge genannt.
Ein Bummel durch Alt-Batavia (die Kota) sollte bei jedem Besuch von Jakarta auf dem Pflichtprogramm stehen.
Einen besonderen architektonischen Reiz erhält die Altstadt von Jakarta durch die unterschiedlichen Bausstile. Alte holländische Kolonialhäuser stehen neben Holzhäusern von Chinesen gebaut und neuen Gebäuden, die erst in den letzten Jahren entstanden sind.
Weitere besondere Sehenswürdigkeiten in der Altstadt von Jakarta sind das Puppenmuseum, ein Keramikmuseum und Haus der bildenden Künste, das Mandiri Museum, das maritime Museum (Museum Bahari), der Syahbandar Turm und das Café Batavia beim Batavia Hotel.

Die Metropole Jakarta ist eine absolute Megacity in Südostasien mit über 20 Millionen Einwohnern
Das größte Problem von Jakarta ist das rasante Wachstum mit dem die Infrastruktuer nicht richtig Schritt halten kann


Jakarta die Hauptstadt von Indonesien ist meist Startpunkt einer Rundreise durch Jawa.

Durch Zuzug von Ausländern und inländischen Immegranten wächst die Einwohnerzahl rasant. Jakarta mit den umliegenden Regienen wir in absehbarer Zeit die Bevölkerungszahl von über 25 Millionen Menschen überschreiten.

Trotz dieses gewaltigen Ausmaßes einer Megametropole hat Jakarte seinen eigenen Charm entwickelt. Einwanderer verschiedener Herkunft haben die Stadt durch ihre unterschiedlichen Kulturen geprägt.
Seit Jahrhunderten lebt auch eine große chinesische Bevölkerungsgruppe mit einem Anteil von ca. 10 Prozent in Jakarta. Diese wohnen zumeist in Glodok dem alten Chinesenviertel von Jakarta, welches bei Unruhen im Jahr 1998 zum Teil zerstört wurde.

Die Gegend um Jakarta ist sehr fruchtbar. Reis und andere landwirtschaftliche Produkte können hier gut angebaut werden. Eigentlich ist Jakarta wie eine Ansammlung von kleinen Dörfern und Städten, die durch Hochhäuser und Stadtautobahnen durchsetzt sind. Demnach findet man hier durch die riesiege Ausdehnung keinen eigentlichen Stadtkern. Reichtum und absolute Armut existieren hier dicht neben einander.

Jakarta hat 3 wichtige Seehäfen:
1.) Tanjung Priok dient hauptsächlich dem Personenfährverkehr von Jakarta.
2.) Ein neuer Containerhafen westlich von Sunda Kelapa.
3.) Sunda Kelapa selbst ist der älteste und ursprünlichst Hafen von Jakarta.
Hier liegt wohl die weltweit größte Flotte von Segel- und Holzfrachtschiffen vor Anker. Von hier aus werden sowohl die indonesischen und malaiischen Inseln als auch das ganze südchinesische Meer angefahren.

In früheren Zeiten wurden vom Sunda Kelapa von hochseetauglichen Lastenseglern noch wertvolle Waren wie Gewürze transportiert. Diese Lastensegler heißen Pinisi oder Perahu je nach Bauart. Sie sind 10 - 30 Meter lang und sind noch heute ein unentbehrliches Transportmittel um abgelegenen Inseln und einsame Gebiete des indonesischen Archipels anzufahren.

Hafenarbeiter im Sunda-Kelapa Segellasthafen von Jakarta
Hier wird ein Segelfrachtschiff im Hafen Sunda Kelapa neu beladen


Jakarta ist das Tor zu den touristischen Höhepunkten Indonesiens und verfügt über alle modernen Mittel des Transports über den Luft-, See- oder Schienenweg ausgestattet. Hier liegt der größte und modernste Flughafen des Landes sowie alle wichtigste Häfen des Landes.

Als wichtigste Tor Indonesiens zur Welt gilt der Soekarno-Hatta International Airport mit einer stetig anwachsenden Anzahl von hier angeflogenen internationalen Fluggesellschaften. Jakarta ist auch die Stadt der Kontraste, der Tradition und der Moderne.
Es gibt wie überall sehr arme und sehr reiche Menschen. Sakrale und weltliche Bauten liegen oft direkt nebeneinander.

Der Ursprung Jakartas liegt im frühen 16. Jahrhundert. Es war damals die kleine Hafenstadt Sunda Kelapa. Die Niederländisch-Ostindien Company hat die die Stadt 1619 erobert und änderte den Namen in Batavia. Hier war nun das Zentrum ihrer Macht in Ostindien.
Kurz nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs eroberten die Japaner Jakarta und gaben ihr ihren alten Namen wieder. Der Name wurde auch beibehalten, nachdem Indonesien die nationale Unabhängigkeit nach dem Ende des Krieges erreicht hatte.

Durch zunehmenden Wohlstand findet man heute luxuriösen Hotels, gute Restaurants und ein aufregendes Nachtleben sowie modernen Einkaufszentren und Vergnügungsparks. Sehenswert sind  der Taman Mini Indonesien Indah (Indonesiens Miniatur Park), restaurierte Gebäude aus der holländischen Kolonialzeit, Insel-Resorts in der Pula Seribu (Thousand Island) und ein weitläufiger Strand Erholung Komplex namens Ancol.


Auf keinen Fall sollte man sich das historische Museum von Jakarta das Fatahillah Museum entgehen lassen.

Eingang zum Fatahillah Museum in der Altstadt von Jakarta


Dieses Museum befindet sich im ehemaligen Rathaus von Jakarta. Ursprünglich hieß dieses Gebäude Stadhuis und in ihm war die Hauptverwaltung des niederländischen East India Company untergebracht.

Erbaut wurde es um 1710 von Gouverneur General van Riebeeck. In den Untergeschossen verbargen sich früher die berüchtigten Kerker von Batavia.

Heute zeigt das Fatahillah Museum interessantes aus der Geschichte von Jakarta und Indonesien.
Aus den Zeiten der Gründung der Stadt um 1527 von Prinz Fatahillah und die holländischen Kolonialzeit aus dem 16. Jahrhundert. Es geht weiter bis zur Unabhängigkeit Indonesiens im Jahr 1945.

Weiterhin bezeugen Karten und Zeichnungen die Gründung der Stadt Jaykarta um 1527 von Prince Fatahillah.

Eine reichhaltige Sammlung von einmaligen Möbel im holländischen Kolonialstil aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert gehören zu den Highlights der Auststellung.

Diese Kollektion verschiedener Stilelemente bezeugt die verschiedenen Einflüsse der Kulturen.
 

Auch unrühmliche Szenen der holländischen Kolonialzeit werden im Fatahillah Museum in Jakarta gezeigt.
Urkunden und Wappen aus den Ursprüngen von Jakarta werden im Fatahillah Museum gezeigt


Die Fatahillah Museum ist auch unter dem Namen Jakarta History Museum bekannt.
Das Gebäude auf dem Fatahillah-Platz war ursprünglich der Verwaltungssitz der niederländischen Ostindien-Kompanie und später der niederländischen Kolonialregierung in Indonesien. Seine traurige Berühmtheit erlangte das ehemalige Stadthuis als berüchtigter Kerker in dem die Gefangenen in schmutziges Wasser stehend auf ihre Gerichtsverhandlung oder Hinrichtung warten mussten.

Wertvolle Schränke aus der holländischen Kolonielzeit Indonesiens sind im Fatahillah Museum zu sehen
Die Holzarbeiten der Schränke sind beeindruckend
Fotos aus früheren Zeiten vwergleiche das Aussehen des Stadtbildes von Jakarta mit dem heutigen
Seltene Hindufiguren zeigt das Museum in einer extra Abteilung für vorkolonialer Zeit


Durch die unermütliche Sammlerwut der Begründer des Museums hat dieses heute eine  Vielzahl an Exponaten, welche die Geschichte der Stadt lebendig halten.
Zu sehen sind hier ebenfalls Gebrauchsgegenstände und Münzen der ersten Bewohner der Stadt, den Betawi.
Es gibt auch einen großen Raum mit Bildern aller Gouverneure. Der besondere internationale gute Ruf des Museums beruht auf  einer beeindruckende und umfangreiche Sammlung von Objekten und Möbel aus der holländischen Kolonialzeit in Indonesien. Schwere handgeschnitzte Holzmöbel aus Europa und feinstes chinesisches Porzellan ist hier zu sehen.

Das Hauptpostamt von Jakarta liegt auf der anderen Seite des Fatahillah Platzes gegenüber des Museums
Von Kindern auf einem Schulausflug werden Touristen gern fotografiert und interviewt


Kontakt mit Touristen sind während einer Rundreise durch Jawa oder in Jakarta für die Kinder noch etwas Außergewöhnliches.
Wie hier auf dem Fatahillah-Platz kommt es immer wieder vor, dass die Jugendlichen, während eines Schulausfluges die Touristen nach Autogrammen fragen oder auch Fotos mit ihnen zusammen machen wollen. Dies funktioniert in einwandfreiem Englisch. Auf Nachfrage erfährt man dann, dass dies von den Lehrern gern gesehen wird, um das Erfahrene dann in der nächsten Unterrichtsstunde in Geographie zu besprechen, und so etwas über andere Länder zu erfahren.
Auch wenn diese Begegnungen oft sehr lanfwierig sind, und man oft für 20 oder mehr Fotos und Interviews zur Verfügung stehen muss, steckt die Begeisterung und offene Freundlichkeit der Schüler und Studenten an, sodass man ihren Bitten gerne entspricht.


Das National-Monument Indonesiens das Monas Monument wurde 1960 erbaut.
Es ist eine Gedenkstätte um den Opfern des Widerstandskampfes gegen die holländische Kolonialmacht in Indonesien und der Unabhängigkeit zu gedenken.
Die Basis bildet ein Yoni Symbol der Fruchtbarkeit aus der Hindu-Kultur. Der Bau des 132 Meter hohen Gebäudes begann 1961. Am 12. Juli 1975 wurde es dann für die Öffentlichkeit fertiggestellt eröffnet.
An der Spitze der zum Himmel strebenden Silhouette des Monas Monuments befindet sich eine schalenförmigen Bronzefackel. Diese hat ein Gewicht von ca. 15 Tonnen und ist mit über 30 kg Gold dekoriert.
Der Obelisk selber hat eine Höhe von ca. 118 Metern und ist auf einer 45qm großen Plattform errichtet. Innerhalb des Sockels befindet sich das Nationale Geschichtsmuseum von Indonesien.

Das Nationalmonument Monas in Jakarta liegt gegenüber des Präsidentenpalastes
Die Spitze des Nationalmonuments von Indonesien die Monas ist eine Fackel, die mit Gold überzogen ist.


Der Präsidentenpalast (Staatspalast) von Indonesien in Jakarta.
Der Präsident selber wohnt nicht in diesm Palast sondern in Bogor, in einem botanischen Garten. Dort ist die Luft wesentlich besser und der Autoverkehr wesentlich ruhiger.
Der Präsidentenpalast liegt im Norden und war ursprünglich Sitz des holländischen Generalgouverneurs. Der Baustil des Palastes ist neoklassizistisch und ist von korinthischen Säulen umrahmt.

Das indonesische Staatswappen symolisiert mit seinen 17 Flugfedern und den 8 Schwanzfedern den 17. August im Jahre 1945, dem Tag der Proklamation der Unabhängigkeit.
Die fünf Hauptzeichen auf dem Schild des Adlers stehen für Glauben an einen Gott, Demokratie, nationale Einigkeit, Gleichberechtigung von Mann und Frau, sowie Menschlichkeit.
Die Inschrift Bhinneka Tunggal Ika bedeuten Einigkeit in der Vielzahl oder Vielfalt.

Der Präsidentenpalast in Jakarta
Das Nationalsymbol von Indonesien über dem Präsidentenpalst von Jakarta


Jakarta ist eine absolute Megacity
und mit ihren Trabantenstädten die bevökerungsreichste Stadt in ganz Südostasien. Wie überall stehen hier arm und reich in krassem Gegensatz zu einander. Die Straßen sind hoffnungslos überfüllt, dass es sogar schon Bestimmungen gibt, welche klar regeln, dass auf manchen Straßen nur Autoi fahren dürfen, in denen mindestens 3 Personen mitfahren. Autos mit weniger Passagieren dürfen diese ausgewiesenen Straßen nicht benutzen.
Jakarta bezieht seinen Charme durch die Unterschiedlichkeit der Kulturen und dem Miteinander im Chaos.

Kleine Seitenstrasse im Hafenviertel von Jakarta
Kleiner Imbiss in der Altstadt von Jakarta
Die moderne Innenstadt von Jakarta mit Banken und Shoppingcenter
Hochhäuser überzeiehn das Stadtbild des modernen Jakarta


Auf keinen Fall versäumen sollte man einen Besuch des Taman Mini Indonesia Indah südöstlich von Jakarta.
Dies ist ein über 120 Hektar großer, sensationeller Themenpark über die unterschiedlichsten Provinzen von Indonesien. Jede Provinz ist mit seiner eigenen Tradition hier vertreten. In den Austellungshäusern der einzelnen Provinzen sind Trachten und Handwerk zu bewundern. Ebenfalls finden in den einzelnen Häuser der Provinzen von Indonesien Tanz- und andere kulturelle Veranstaltungen statt.Da man schnell den Überblick verlieren kann, sollte man für einen Besuch schon 1 Reisetag veranschlagen.

Jakarta ist eine Stadt der Extreme.
Hochhäuser und Holzhütten, Elend und Pracht liegen hier ganz dicht beinander. In den Slums leben Gestrandete in kleinen Hütten aus Pappe und Wellblech im Kampf um das tägliche Überleben. Ein paar hundert Meter entfernt sehen wir die Errungenschaften eines Schwellenlandes. Riesige Glasbetonbauten der Banken und großen Hotelketten, sowie Shoppingcenter, die sich vor denen in Europäischwen Hauptstädten sich nicht verstecken müssen.
Ein Aufenthalt in Jakarta ist beileibe keine Erholung. Die abgasverpestete Luft dieses Molochs stehen großzügige Parks und Vergnügungscentern entgegen. Ebenfalls ein großes Jakartas sind die riesigen unaufgeräumten Müllberge.
Eigentlich ist man froh, wenn man Jakarta hinter sich lassen kann um die einmaligen Schönheiten einer Rundreise durch Java und Bali genießen zu können.

Aktuelle Reiseangebote und Schnäppchen

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü