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Bromo-Vulkan

Vor der Fahrt zum Bromo Vulkan lohnt ein Halt in Prsuruan

Der Weg zum Bromo-Vulkan und dem 800 Quadratkilometer großem Bromo-Tengger-Semeru Nationalpark führt über die Nordküste von Ostjava.
Die landschaftlich schönster und abwechslungsreichste Strecke führt über Pasurua und Tosari.
Hier lohnt eine kleine Pause. Der sehr schöne und interessante Markt bietet alles was an heimischen Früchten in der sehr fruchtbaren Gegend hier wächst. Touristen sind hier eher selten, da die meisten den direkter Weg über die Provinzstadt Probolinggo neben.
Die Bevölkerung ist hier zum Teil schon etwas mehr hinduistisch oder buddhistisch als im übrigen Java. Zu sehen ist dies deutlich an der Kleidung, welche schon der balinesischen sehr ähnlich ist.
Auf der Tengger-Hochebene selber wohnen ca. 35.000 ca. Menschen. Diese nennen sich Tengger-Javaner und haben sich ihren hinduistischen Glauben bewahrt und sind vor Islamisierung geflohen. Sie sind Nachkommen der Majapathi Ära ähnlich wie auf Bali.
Weiter führt der Weg zum Tengger-Krater, der mit seiner 8.000 x 10.000 Meter großen Caldera eine der größten auf der ganzen Erde ist.
Diese Caldera liegt auf einer Höhe von ca. 2.000 Metern über dem Meeresspiegel und vollkommen mit vulkanischem Sand bedeckt. Deshalb wird er auch von der Bevölkerung das Sandmeer genannt.
Reisetipp: Hier unbedingt ein Tuch zum Schutz von Mund, Nase und Gesicht mitnehmen, da es durch die häufigen Winde und die zum Teil am Gefrierpunkt liegenden Temperaturen sonst sehr ungemütlich werden kann.

Auf dem Marktplatz von Pasuruan verkaufen die Bauer der Umgebung ihre angebauten Früchte
Die Kleidung der Bauern in Pasuruan sind schon eher balinesisch
Auf dem Weg zum Bromo-Vulkan lohnt ein Halt in der Stadt Pasuruan und Besuch des Marktes
Während einer Rundreise durch Java auf dem Weg zum Bromo-Vulkan in Pasuruan


Der  Bromo-Vulkan (auf indonesisch Gunung Bromo), ist ein aktiver Vulkan und ein Teil des Bromo-Tengger-Semeru National Parks und eine absoluter Höhepunkt während einer Rundreise durch Java.
2.400 Meter erhebt sich der nach dem Gott Brahma benannte Vulkan Bromo im Osten der Insel Java.
Diese beeindruckende Kraterlandschaft ist wohl eines der größten Erlebnisse die Java seinen Touristen zu bieten hat.

Der Blick über den Bromo bei Sonnenaufgang ist ein unvergessliches Erlebnis


Der Nationalpark ist nach den beiden Bergen Mount Semeru und Mount Bromo sowie dem Gebiet namens Tengger benannt.
Der Semeru ist einer der aktivsten Vulkane Indonesiens und bricht in regelmäßigen Abständen aus.
Fast alle 20 min ist eine  riesige Wolke aus Dampf und Rauch, manchmal  auch Asche über dem Vulkan zu sehen. Der Semeru kann auch mit einer Genehmigung der Nationalparkverwaltung bestiegen werden.

Der Mount Bromo befindet sich im Inneren der massiven Tengger Caldera. Die Atmosphäre mutet gespenstisch an wenn saftgrüne Täler rund um den Krater im Sonnenlicht erstrahlen und einen karges Bergmassiv mit aktiven Vulkanen ober durch den Nebel hervorschauen.

Mit einer Höhe von 2.330 Metern über dem Meeresspiegel besitzt  ist der Bromo-Vulkan nicht der höchste Gipfel des Massivs, aber er ist der bekannteste und spektakulärste. Sein Name ist abgeleitet vom hinduistischen Brahma.

Der Bromo-Vulkan ist der einzige aktive Krater der Caldera Tengger die insgesamt sieben eruptive Zentren enthält. Im Jahre 1838 wurde der Krater mit einem See gefüllt.


Vom  der Pananjakan Aussichtsplattform gegenüber des Bromo kann man den Sonnenaufgang am besten beobachten
Die Ebene unterhalb des Bromo ist von dichten Nebelschwaden durchzogen
Der Semero ist der aktivste Vulkan des Massivs und liegt neben dem Mount Bromo
Der Bromo Vulkan mit seiner angesprengten Spitze


Das Klima ist der Höhe entsprechend relativ kalt. In der Nacht erreicht das Thermometer den Gefrierpunkt oder liegt auch noch darunter.

Die Tageshöchstemperaturen erreichen auch in den Sommermonatren selten mehr wie 20 Grad Cessius.
Regnen kann es hier immer. Die durchschnittliche Niederschlagsmenge liegt bei 6.600 mm. Dies natürlich meistens in der Regenzeit von November bis März. In diesen Monaten kann es sein, dass weite Teile des Nationalparks gesperrt werden, da eine akute Gefahr von unvermittelt eintretender Erdrutsche herrscht.

Der Sonnenaufgang über dem Bromo-Semeru-Massiv


Der Bromo-Vulkan ist wohl der am besten zugänglichen der aktiven Vulkane auf Java.
Aus diesem Grund ist er auch ein beliebtes Ausflugsziel von Indonesier und ganzen Gruppen von Schulklassen sowie Toutistengruppen während einer Rundreise durch Java. Man sollte dieses Gebiet in aller Ruhe erkunden und sich nicht von der Hektik von Reisegruppen anstecken lassen.
Der Nationalpark ist sehr groß und bietet schon etwas abseits der Hauptrouten einmalige Ausblicke und kleine Plätze um diese Landschaft im Stillen und in aller Ruhe genießen zu können.
Man sollte aber immer Vorsicht walten lassen, da nicht alle Wege gut befestigt sind und der Bromo-Vulkan jederzeit ausbrechen kann.

Über halsbrecherische Schotterpisten geht es ins Tal zum Bromo
Der Nebel liegt noch tief zwischen Tal und dem Bromo Vulkan
Die vorletzte Etappe zum Bromo-Vulkan ist nur mit einem Pferd zu bewältigen
Stinkender Wind und kleine Sandstürme erschweren den Weg zum Krater des Bromo Vulkans
Der letzte Weg zum Kraterrand des Bromo muss man über Stufen erklimmen.
Nach über 300 Treppen hat man den Kraterrand des Bromo erreicht


Die letzten 2 Teilstücke zum Bromo-Vulkan sind die beschwerlichsten.
Nachdem man mit einem Jeep mit 4rad-Antrien im Schritttempo das Vulkantal unterhalb des Bromo erreicht hat, kann die nächste Etappe nur mit einem Pferd und einem Führer zurückgelegt werden. Man kann die ca. 5 Kilometer lange Strecke natürlich auch zu Fuß zurücklegen. Aber dies ist doch sehr beschwerlich.

Nachdem man das Plateau direkt unterhalb des Vulkans erreicht hat beginnt der schwerste Teil. Über 300 Stufen, die zum Teil unbefestigt und schon beschädigt sind geht es steil hinauf. Als Normaltourist sollte man sich nicht überschätzen. Man sollte es langsam und ruhig angehen und lieber eine Pause zu viel als zu wenig machen. Es erwartet einen dafür ein unvergessliches Erlebnis während einer Rundreise durch Java.

Der Weg oben am Bromo-Vulkan ist schmal und nicht befestigt
Im Tal unterhalb des Vulkans Bromo sieht man den Hindu-Tempel
Der Krater des Bromo-Vulkans
Der tiefe Schlund des Bromo Vulkans. Es brodelt und die Luft ist stickig


Oben am Kraterrand des Bromo muss man erst mal tief durchatmen.
Es ist geschafft.
Die Wege um den Vulkan sind nur sehr schmal und unbefestigt. Ein gutes Schuhwerk ist absolut notwendig. Ein falscher Schritt und man fällt auf der einen Seite in den Schlund des Vulkans oder auf der anderen Seite unaufhaltsam ins Tal hinunter.

Für seine Anstrengunegn wir man aufs reichslichste belohnt. Ein unvergessliches Erlebnis. Man hat den Bromo Vulkan in seinen ganzen Facetten erkundet. Früh morgens um 3.00 Uhr ist man aufgestanden und hat den Sonnenaufgang über dem Bromo bestaunen können. Über steilstes und unwegsamstes Gelände erreicht man die große Ebene unterhalb des Vulkans. Mit dem Pferd, mit Mundschutz gegen den Sand, erreicht man das Plateau unterhalb des Bromo-Vulkans. Nach den letzten steilen Stufen steht man ober am Rand des Kraters und eines der Schönsten Augenblicke einer Rundreise durch Java erlebt.

Pura Luhur Poten. Der Hindutempel liegt majestätisch in der Caldera des Tengger-Kraters


Der Hindu-Tempel Pura Luhur Poten hat eine tiefe Bedeutung für die Tengger-Menschen.
Er ist der zentrale Tempel für diese hinduistischen Bergdörfern Ngadisari, Wonokitri , Ngadas, Argosari, Ranu Prani, Ledok Ombo und Wonokerso.

Nach der Zerschlagung des alten Reiches der Majapahit war diese unzugängliche Landschaft am Rand der Vulkan der Zufluchtsort der hinduistishen Bevölkerung vor der Missionierung durch den Islam und dem Christentum.

Wäre nicht der Tourismus, so würden die Tenggerese vom Rest der Welt nahezu isoliert leben. Die Mehrheit der javanischen Bevölerung bekennen sich zum Islam, nur diese einzigartige Volksgruppe bewahrt noch immer ihren Glauben aus den alten Tagen des Majapahit-Reiches.

Die Tenggerese-Menschen bekennen zu den Lehren des Mahayana-Buddhismus mit Elementen Animismus und zum großen Teil auch des Hinduismis. Es ist aber durchaus in Ordnung sie als Hindus zu bezeichnen, da in Pura Luhur Poten der allmächtige Geist Ida Hyang Widi Wasa zusammen mit den Göttern Brahma Vischnu und Shiva angebetet werden.

Hinduistische Zeremonien werden regelmäßig im Tempel Pura Luhur Poten zelebriert
Opfergaben auf einem Altar im Hindu-Tempel Pura Luhur Poten am Fuß der Bromo-Vulkans
Pura Luhur Poten liegt wie ein Juwel im Zentrum des Sandmeeres am kurz vor dem Aufsteieg zum Bromo Vulkan
Hinduistische Gläubige im Gebet im Tempel Pura Luhur Poten


Der Tempel Pura Luhur Poten liegt in der sandigen Ebene, der Segara Wedi, in der Tengger-Caldera am Fuß der Bromo-Vulkans.

Einmal im Jahr wird hier das hinduistische Fest der Yadnya Kasada Zeremonie gefeiert. Dieses dauert ungefähr 1 Monat.
Am 14. Tag dieses Festes gehen die gläubigen Massen in einer Prozession zum Rand des Bromo-Vulkans hinauf um Opfergaben, wie Reis, Obst, Blumen Gemüse aber auch Tiere, in den Schlund des Kraters zu werfen.

Die geschichtlichen Ursprünge dieses Rituals haben ihre Wurzeln im 15. Jahrhundert. Die Prinzessin Roro Anteng und ihrem Mann Joko Seger blieb der Kinderwunsch unerfüllt. Sie wandten sich mit ihrer Bitte um Nachwuchs an die Götter.
Das Paar bekam 24 Kinder unter der Bedingung, dass das 25. dem Vulkan als Menschenopfer dargebracht werden muss. Als Ersatz dafür wurden Opfergaben von Tieren und Pflanzen von den Götter akzeptiert.

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